Ich bin angezogen von den beeindruckenden Möglichkeiten der Gelenke, Muskeln, Faszien (siehe im Menupunkt Links einen Film über die faszinierenden Faszien),

von unserem Organismus.

 

Meine Lieblingsfrage ist:

in welchem Körperbereich fühle ich mich im jetzigen Moment am Wohlsten?

Allein diese Frage lässt schon viel entstehen.

Damit haben wir eine interessante Basis für das Kümmern um die Beschwerden.

 

Wir nutzen das motorische Nervensystem - tun also etwas -

und nehmen möglichst oft die Rückkoppelung, das Feedback, dazu:

wie ist mir die Bewegung bekommen, die ich soeben ausprobiert habe?

Damit sind wir im sensiblen Nervensystem

und haben damit die Orientierung, die wir eigentlich den ganzen Tag über bräuchten.

 

Vergleichbar mit einem guten Koch, der eine Speise würzt

und sofort abschmeckt, ob es gelungen ist oder noch etwas braucht.

 

Dieser Umgang mit Bewegung ermöglicht Präzision -

ich spreche beide Richtungen des Nervensystems an (= neurophysiologisches Konzept) -

das ist die Basis für Stimmigkeit auf mehreren Ebenen.

 

Zentral:

lange war es mir selbst nicht aufgefallen:

warum heißen die Wirbel eigentlich Wirbel?

weil sie gerne wirbeln - was für eine anziehende Bewegung -

wir schaffen uns damit Elastizität und Mobilität,

die die Grundvoraussetzung sind, damit Kräftigung gelingt.

 

Unser Alltag ist dagegen sehr oft von "An-sich-Halten" geprägt,

d.h. großer Anspannung, so dass die Bewegunglichkeit der Gelenke

und die Elastizität der Gewebe von Jahr zu Jahr geringer werden.

 

 

Ich habe viel Erfahrung durch folgenden Blickwinkel gesammelt:

sag Du´s ihm, sagte die Seele, auf mich hört er nicht.

gut, sagte der Körper, dann mache ich mich bemerkbar.

 

 

Der Mensch braucht Stunden, in denen er sich sammelt und in sich hineinlebt.  

                                                                                                          Albert Einstein